Portraits

Portrait - Mutter Teresa

Am 27. August 1910 wurde eine der wohl bedeutendsten und aufopferungsvollsten Menschen des letzten Jahrhunderts geboren. Mutter Teresa kam in Üsküp als Agnes Gonxha Bojaxhui im damals noch türkischen Mazedonien als Tochter wohlhabender Eltern zur Welt. Sehr religiös erzogen wusste sie schon mit 12 Jahren, dass sie dazu bestimmt war Gott auf der Erde zu dienen und trat mit 18 dem Orden der Loretoschwestern bei. Durch die kleine Therese von Lisieux ließ sie sich zu ihrem Ordensnamen inspirieren.

Nach zwei Monaten im Mutterhaus der Schwestern in Irland wurde sie nach Bengalen/Indien geschickt, wo sich die Nonnen besonders im Unterrichten widmeten. In Kalkutta legte Mutter Teresa ihr zeitliches Gelübde ab und arbeitete weitere 17 Jahre in der St. Marys School in Kalkutta als Lehrerin und wurde später sogar Direktorin.

Eines Tages, nachdem sie Jesus zu sich sprechen hörte, dass sie alles aufgeben und ihm in die Slums folgen sollte, füllte sie sich dazu berufen, den Armen zu dienen und erbat beim Papst die Erlaubnis zur Exklaustration, dass heißt zur Arbeit außerhalb des Ordens.

Sie erlangte die Zusage und so lebte Mutter Teresa künftig unter den Ärmsten der Armen und Kranken in den Slums von Kalkutta. Anfangs arbeite sie alleine und kümmerte sich herzlich um die Bedürftigen auf der Straße, doch schon bald stießen ehemalige Schülerinnen zu ihr und unterstützten sie mit ehrenamtlicher Arbeit.

1948 nahm Mutter Teresa die indische Staatsbürgerschaft an und gründete 1950 den Orden der „Missionarinnen der Nächstenliebe“.

Die Schwestern kümmerten sich um Sterbende, Kranke und Waise, ganz besonders jedoch um Leprakranke. Nach Kritiken, sie hätten keine angemessene medizinische Ausbildung, sagte Mutter Teresa: „Wir sind keine Krankenschwestern, wir sind keine Sozialarbeiter, wir sind Nonnen.“

Auch versuchte sie gegen Abtreibung zu kämpfen, nahm ungewollte Kinder bei sich im Orden auf, und zeigte den manchmal verzweifelten Müttern andere Möglichkeiten auf, womit sie das ungeborene Leben nicht zerstören mussten: „Wir bekämpfen Abtreibung mit Adoption, wir haben Tausende Leben gerettet, wir haben Botschaften an all Kliniken, Hospitäler und Polizeistationen geschickt - bitte zerstören Sie nicht das Kind, wir werden das Kind nehmen."

Für ihre Taten erhielt Mutter Teresa mehrfache Auszeichnungen und 1979 sogar den Friedensnobelpreis und 1985 die Friedensmedaille

Bis zu ihrem Tode opferte sie sich für die Kranken auf, schenkte denen Nähe und Hoffnung, die sich von Gott verlassen füllten, sah in jedem die verletzte Seele Jesus’. Sie ist bis heute ein Beispiel an Nächstenliebe, wie man es selten finden kann und war ein Licht für die jenen, die dunkle Zeiten erlebten.

Am 5. September 1997 verstarb Mutter Teresa an Herzversagen und erhielt Würdigungen aus aller Welt.

Für die katholische Geschichte ungewöhnlich begann der Selig- und Heiligsprechungsprozess bereits zwei Jahre nach ihrem Tod, da es vorgesehen ist, dass dieser Prozess erst fünf Jahre nach dem Versterben eingeleitet wird. Dennoch wurde Mutter Teresa am 19. Oktober 2003 durch Papst Johannes Paul ll. selig gesprochen, wobei sich tausende ihr zu Ehren auf dem Petersplatz in Rom versammelten, um ihre zu gedenken.

Heute ist ihr Orden in 133 Ländern vertreten und besteht aus insgesamt 3000 Schwestern und 500 Brüdern.

 

„Begegnet einander immer mit einem Lächeln, denn lächeln ist der Beginn der Liebe.“

 

 


 

Maite über Pater Pio

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Pater Pio ist ein faszinierender Heiliger. Obwohl er sehr darum bemüht war, ein zurückgezogenes Leben zu führen, schenkte die Welt ihm Aufmerksamkeit seit dem Tag, an dem er begann zu bluten. Er erlitt eine mystische und physische Passion mit Christus, was etwas ist, was manche als nicht von dieser Welt bezeichnet würden.

Kein Arzt konnte es erklären. Freitags hatten seine Hände anfangen, das ganze Wochenende hindurch zu bluten, bis die Wunden sich sonntags wieder verschlossen...jede Woche dieselbe Prozedur. All das hört sich eher nach einer Spukgeschichte an.

Abgesehen davon war er dennoch bekannt dafür, dass er viele Stunden der Beichte widmete. Obwohl seine Gesundheit sehr dürftig war und er viele Probleme beim Schlafen hatte, konnte er 16 Stunden am Stück im Beichtstuhl verbringen. Schnell verbreiteten sich die Worte seiner außergewöhnlichen Gabe, in die Herzen sehen zu können...so kamen die Menschen von nah und fern, um zu beichten, wofür sie bis zu acht Stunden anstanden. Er war bekannt für seine prophetischen Gaben, sein sanftmütiges Herz, welches er besonders für die Kranken und Bedürftigen hatte.

Oft habe ich Novenen zu ihm gebetet und wurde nie enttäuscht. Es gibt so viel über das Leben dieses Mannes und all die Wunder, die Gott durch diesen wundervollen Diener vollbringen konnte, zu entdecken, der trotz allem stets demütig blieb.

Ich möchte nicht zu viel erzählen, um die Überraschung nicht vorwegzunehmen. Sein Leben ist genauso außergewöhnlich wie unglaublich...aber wahr. Wenn du nur ein wenig von ihm liest und inspiriert wurdest, ihn um eine Fürbitte anzurufen, verspreche ich, dass du einen großartigen Mann entdecken wirst, der dich mit der gleichen Seele eines wirklichen Vaters an die Hand nimmt...in allen Hindernissen eures Lebens.

Eure Maite

„Magst du auch alle Sünden der Welt verbrochen haben, Christus vergibt dir. Deine vielen Sünden werden dir vergeben, weil du viel geliebt hast." (Pater Pio)


 

Portrait - Pater Pio

Am 25. Mai 1887 kam Pater Pio als Sohn mittelloser Bauersleute in Pietrelcina (Süditalien) zur Welt. Von seinen Eltern wurde er nach dem Vorbild von Franz von Assisi auf den Namen Francesco getauft.

PioyoungSein Umfeld erkannte schon beizeiten, dass in dem kleinen Jungen bereits ein starker Glauben heranwuchs, denn er begann sehr früh, sein Leben dem Gebet zu widmen. Bereits im Alter von fünf Jahren erschienen Francesco Jesus und Maria, Engel aber auch Dämonen. Viel lieber war er mit seinem Schutzengel allein, den er schon seit damals an seiner Seite sah, als mit den anderen Kindern Streiche auszuhecken. Durch ihn, so sagt Pio später, ist er stets auf dem Wege Gottes geblieben.

Mit 16 Jahren folgte Francesco dem Ruf Gottes und trat in den Orden der Kapuziner ein, wo er nach seinem Noviziat den Namen Bruder Pio tragen sollte. Doch schon zu dieser Zeit plagten den jungen Mönch unzählige Heimsuchungen durch den Teufel. Je mehr in dem Jugendlichen der Wunsch eines klösterlichen Lebens wuchs, wuchsen gleichsam die erschreckenden Erscheinungen. Immer wieder hörte er Stimmen, die ihn zu Ungehorsam Gott gegenüber zu zwingen versuchten.

Unmittelbar nachdem er seiner göttlichen Berufung gefolgt war, wurde er noch grausamer gequält. Seine Mitbrüder vernahmen jede Nacht lautes Getöse und Lärm aus der Zelle Pater Pios. Niemand ahnte zunächst, dass er mit dem Teufel kämpfte. Auch am Tage wurde ihm keine Ruhe gelassen. Immer wieder erschienen ihm Dämonen in schrecklichen Gestalten. Er wurde nicht nur psychischen Qualen ausgesetzt - auch von körperlichen Misshandlungen ist Pio erschüttert worden. Oft erlitt er Schläge, behielt Blessuren wie Veilchen, Kratzer und blaue Flecken zurück. Nicht selten fanden ihn seine Brüder schweißgebadet und fahl in seinem Bett liegend, als sie in der Nacht wegen des unerträglichen Lärmes in seine Zelle eilten. Den physischen Zorn des Teufels bekam Pater Pio besonders dann zu spüren, wenn er für jemand anderen betete. Auch schrieb er von einer Nacht, in der er pausenlos von Schlägen geplagt, regelrecht verprügelt wurde. Doch trotz all dieser Grausamkeiten und Schrecken, sprach der fromme Mönch seinem Herrn immer wieder Gehorsam und Treue aus. Auch wenn er all dies als eine Strafe Gottes ansah, ließ es ihn nicht von seiner Liebe zu Ihm abbringen.

Seine Pflichten und Aufgaben vernachlässigte Pater Pio trotz der Leiden nicht. Er beendete sein Theologiestudium und erhielt 1910 das Sakrament der Priesterweihe. Zu seinen Aufgaben gehörten die Lesung der heiligen Messe und die Beichtabnahme, welches er mit ganzem Herzen Tat. Viele hat er durch seine Reden bekehren können, da er die frohe Botschaft mit so viel Begeisterung und Liebe zu Gott predigte. Seine besondere Verehrung galt der Gottesmutter Maria. Am Tag betete Pio bis zu 15 Rosenkränze.

1916 wechselte Pater Pio in die Gemeinschaft San Giovanni Rotondo, welches heute bei Millionen von Gläubigern bekannt ist. Hier trugen sich die wundersamen Geschehnisse zu. Schon Jahre pio4zuvor verspürte Pio einen unerklärlichen Schmerz an seinen Händen, Füßen und seiner Seite. Es war jedoch keine Wunde oder ähnliches zu erkennen. Im August 1918 hatte er die erste Vision, in welcher ihm eine Gestalt mit einem Schwert erschien. Es geschah während er gerade einem Jungen die Beichte abnahm. Die Gestalt holte zum Schlag aus und Pater Pio spürte, wie die Klinge sein Herz durchbohrte. Erschrocken und voller Schmerzen wies er den Jungen an, ihn alleine zu lassen. Am 5. des selben Monats erhielt der Mönch schließlich die Stigmata, deren Schmerzen er bis zu seinem Tode erleiden würde.

 Im Chor des Klosters Santa Maria della Grazie erschien dem Mönch erneut eine Vision. Er sah wieder eine ähnliche Gestalt wie sie Feuerstrahlen auf ihn hinabströmen ließ, die ihn an Händen, Füßen und seiner Seite verletzten. Aus der nachfolgenden Ohnmacht wieder erwacht, erkannte Pater Pio, dass dies kein böser Traum war. Er war mit den Wundmalen Christi gezeichnet. Das Blut kam nie vollständig zur Gerinnung. Es ließ lediglich ein wenig nach, zu bluten. Doch jeden Tag in den heiligen Messen stiegen die Schmerzen an und aus den Wunden drang abermals viel Blut. Ärzte haben zudem berichtet, dass von den Stigmata ein wohltuender Duft ausging. Oft nahmen Menschen, die den Priester umgaben einen leichten Geruch von Rosen, Jasmin und Veilchen wahr, welches bei Heiligen seit jeher überliefert wurde. Es wird daher unter den Gläubigen als Duft der Heiligkeit bezeichnet.

Von nun an wurden dem ohnehin schon kränklichen Mann noch mehr Leiden auferlegt. Auch seine Gebete halfen nicht, die Schmerzen der Wunden von ihm zu nehmen. Stattdessen ertrug er zahllose kirchlich verordnete ärztliche Untersuchungen und Nachsagungen, die den frommen Priester als Lügner betitelten. Er versuchte es vor der Öffentlichkeit geheim zu halten, trug während der Messen Handschuhe und ließ sich sogar einmal ohne Narkose an der Leiste operieren, aus Angst, der Arzt könne seine blutenden Wunden untersuchen.

Doch nachdem die Ereignisse um Pater Pio ebenfalls außerhalb des Ordens bekannt wurden, nahm die Ruhe in dem kleinen Kloster ein jähes Ende. Viele Menschen, unter ihnen auch Skeptiker und Neider, pilgerten nach San Giovanni, um den „heiligen" Mönch mit seinen Wundmalen zu sehen. Sie hatten von Heilungen durch Pater Pio gehört und hofften auf seine Hilfe. So geschah es zum Beispiel, dass er einem blinden Mädchen, welches ohne Pupillen geboren worden war, das Augenlicht schenkte. Ein junger Mann, der wegen eines komplizierten Beinbruches nicht mehr gehen konnte, wurde durch Pater Pios Hilfe geheilt. Bei einem weiteren Beispiel erlöste er einen Jungen, der an Typhus litt und verstümmelt war. Als das Kind nach der Beichte bei dem Priester wieder aufstand, waren seine Krankheit und seine Missbildungen verschwunden. Noch viele mehr konnte er durch seine Gebete von ihren Leiden erlösen.

pio1Zu seinen von Gott gegebenen Gnaden zählten zudem die Gabe der Prophezeiung. Im Jahre 1947 wurde Pater Pio von einem jungen Priester in San Giovanni Rotondo besucht. Pio prophezeite ihm, eines Tages Oberhaupt der katholischen Kirche zu werden. 1977 wurde dieser Priester als Papst Johannes Paul ll. bekannt. Auch das Attentat auf ihn im Jahre 1981 hatte Pater Pio ihm damals vorausgesagt.

Auch bezeugen verschiedene Menschen, Pater Pio außerhalb des Klosters gesehen zu haben. Wie z.B. bei der Heiligsprechung der Theresa zum Kinde Jesu. Ein Mitbruder; Pater Alberto, sah einmal, wie Pater Pio mit sich selber sprach. Er stand am Fenster und es schien, als würde er jemandem die Absolution erteilen. Nach einigen Tagen traf ein Telegramm aus Turin ein, in dem sich jemand bedankte, dass ihm Pater Pio geschickt wurde. Doch Pio hatte seit seinem Eintritt in diesen Orden das Kloster niemals verlassen. Dieses Phänomen nennt man Bilokation. Pater Pio war es möglich, an zwei Orten gleichzeitig zu sein.
Oft erschienen ihm Verstorbene, die um seine Fürsprache bei unserem Herrn baten. Es wurde nachgeforscht, ob es die Menschen wirklich gab, mit denen der Mönch sprach. Namen, Orte und Todesursache waren übereinstimmend  Aussagen Pios.

Ebenso war Pater Pio in der Lage, mit Schutzengeln zu kommunizieren und bewahrte dadurch sämtliche Menschen vor einem Unglück. Es liegen zahlreiche Berichte vor, in denen verschiedenen Personen erzählen, wie sie in ihrer Not Pater Pio ihren Schutzengel schickten. Sie mussten nicht lange auf Antwort warten. So bat zum Beispiel ein Frau, die in der Kapelle des Klosters saß, ihren Schutzengel, Pater Pio um seine Hilfe zu ersuchen, da sonst ihre Schwester sterben würde. Auf einmal hörte sie eben diesen rufen: „Wer ruft mich um diese Zeit? Was hast du für ein Problem?" Nachdem sie ihm ihre Sorgen schilderte, fuhr er sofort zu der Schwester und heilte sie.

Pater Pio war außerdem befähigt, in die Herzen der Menschen zu sehen. Er erkannte bei bloßem Ansehen, ob die Liebe der Person zu Gott rein oder falsch war. Manchmal musste er einen Menschen nicht einmal sehen, um ihn beurteilen zu können. Eines Tages kam ein Mann mit seiner Ehefrau nach San Giovanni Rotondo mit dem Plan, seine Frau zu ermorden. Als er in die Kirche ging, kam er auch am Beichtstuhl Pater Pios vorbei. Dieser stürmte heraus, packte den Mann am Arm und sprach: „ Verschwinde hier! Weißt du denn nicht, dass man seine Hände nicht mit Blut beschmutzen soll?" Am nächsten Tag kehrte der verstörte, reumütige Mann in de Beichtstuhl zurück und bekannte seine Sünden. Pater Pio versprach ihm, bald Vater zu werden, wenn er fortan ein guter Christ sein würde. Wenig später kam das Ehepaar zurück nach San Giovanni, um ihr Kind dort taufen zu lassen.
Sein Leben lang vertraute Pater Pio auf Gott und Seinen Willen, ertrug alles Leid.

Durch seine bewegenden Messen und Wohltaten konnte er seinen tiefen Glauben weiter tragen, bekehrte unzählige und wurde so für viele zum Vorbild.

Auf seinem Sterbebett betete er bis zum Schluss zu seinem Herrn. Er war geschwächt von Schmerzen und Alter. Seine Mitbrüder waren tief ergriffen, den alten Mann so zu sehen. Sie erbaten für ihn baldige Erlösung, versorgten seine Wunden, die er nun seit 50 Jahren trug. pioEinige Tage vor seinem Tod stellten sich die Blutungen ein. Als er schließlich entschlief dauerte es ungefähr 10 Minuten bis die Stigmata vollständig und ohne Narben verschwunden waren.

Sein Tod am 23. September 1968 wurde mit großer Trauer aufgenommen. Millionen Menschen, denen er als Priester jeden Tag den Segen spendete, verehrten ihn schon damals als Heiligen.
So dauerte es nicht lange, bis die Untersuchungen für eine Seligsprechung eingeleitet wurden. 1999 kam eine riesige Zahl von Pilgern auf den Petersplatz, um der Feier beizuwohnen.

2002 wurde Pater Pio, „der Mann Gottes", von Papst Johannes Paul ll. heilig gesprochen.

Noch heute pilgern Millionen Gläubige nach San Giovanni Rotondo, um am Grab Pater Pios zu beten und noch heute wird ihnen von ihm vom Himmel aus geholfen.

„Das Kreuz wird dich niemals niederdrücken. Sein Gewicht mag dich ins Schwanken bringen, aber seine Kraft wird dich aufrecht halten." - Pater Pio


 

Maite über den heiligen Joseph

ST. JOSEF ist einer der Heiligen, den ich in meinem täglichen Leben am meisten anrufe. Er ist ein sanfter, liebender, fürsorglicher Vater und der Beschützer und Fürsprecher, der mich am meisten erhört.

Ich weiß, ich kann mich immer wegen der einfachsten Dinge an ihn wenden, jede Sorge oder Angst. Besonders in schwierigen Unterfangen, weiß ich, dass mein Ruf niemals vergeblich sein wird.

Wenn man bedenkt, er war ein sehr mutiger aufopfernder Mann. Er nahm sich einer Jungfrau an, die sich Gott hl.josefweihte und akzeptierte aus Liebe, ihr Kind zu nähren und zu schützen. Er muss einen starken Glauben gehabt haben, denn als ihm der Engel erschien und ihm sagte, er solle nach Ägypten fliehen, ließ er alles hinter sich, ging den ganzen Weg nach Ägypten durch Sturm und Unwetter. Er war ein Zimmermann, ein hart arbeitender Mensch, weswegen man ihn den Patron des Arbeiters nennt. Also kann ich nur allen, die Arbeit suchen, empfehlen, ihn um Hilfe zu bitten.

Er ist ein liebevoller Mann, denn es erfordert Selbstlosigkeit für einen Menschen, ein Adoptivkind anzunehmen. Er war ein guter Freund und Maria und er liebten einander wie Ehepartner. Dennoch war es ihr Mysterium, welches er den Händen Gottes überließ.

Er ist eine sehr starke Hilfe für alle Frauen in Bedrängnis. Frauen und Kindern kommt er immer zur Hilfe, besonders jenen Kindern, die sich von ihren eigenen Eltern ungeliebt fühlen oder Waisen sind. Er wird all diese Wunden heilen und wahre väterliche Liebe hinab senden. Auch für mich ist er eine Stütze, da ich vor kurzem meinen Vater verloren habe und meine Mutter mich verlassen musste, als ich noch klein war. Er ist meine Kraft gewesen und ich weiß, von dort oben tun mein Vater und Josef viel für mich.

Josef ist weit mehr als nur ein großartiger Heiliger für mich. Er ist ein Vorbild an Vaterschaft, Männlichkeit und wahrer Stärke. Ich kann jungen Mädchen, die einen neuen jungen Mann treffen, nur empfehlen, sich, bevor sie sich auf eine tiefe Partnerschaft einlassen, zu fragen, ob er sie respektieren würde, wie St. Josef Maria respektierte. Würde er alles verlassen, um dich vor Leid zu schützen, so wie er es für Maria getan hat? Er ist dafür bekannt, Frauen, die für einen guten Ehemann beten, einen großartigen Partner zu schicken. Bei mir und meinen Cousinen hat es funktioniert.

Ich kann jeden nur ermutigen, der glaubt oder nicht, eine neun Tage anhaltende Novene mit seinen Bitten zu beten. Ob es für das eigene Wohl oder das anderer ist, ich bin hundertprozentig sicher, dass sie nicht unbeantwortet bleiben

Gott ist Liebe,
Maite


 

Portrait - Hl. Josef

Josef, ein Zimmermann, war der Ziehvater Jesu und der Bräutigam der seligsten Jungfrau Maria. Er lebte in Nazareth als er erfuhr, dass seine Verlobte Maria schwanger sei. Zunächst zweifelte Josef die Treue Marias an und spielte mit dem Gedanken, sich von ihr zu trennen. Bis zu der Nacht als ein Engel ihm erschien und sich an ihn wendete:

„Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen."
(Matthäus 1; 18-21)

Da Josef ein frommer und gläubiger Mann war, tat er, was der Engel ihm befohlen hatte und verließ Maria nicht, zog Jesus auf, liebte und beschütze ihn wie seinen eigenen Sohn.
Dadurch ist Josef der, wie Papst Johannes Paul II. ihn in einem seiner Apostolischen Schreiben bezeichnete, zusammen mit Maria „der von Gott als erster auf den »Pilgerweg des Glaubens« gestellt wurde...". (Redemptoris Custos 15. August 1989)holyfamily

Josef heißt im hebräischen Zadik, der Gerechte. Viele Stellen in der Bibel zeugen davon, dass Josef das tat, was gerecht war. Nämlich das, was ihm von Gott aufgetragen war. So nahm er z.B. seine Frau und sein Kind und flüchtete nach Ägypten, denn ein Bote des Herrn sprach zu ihm:

„Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten."
(Matthäus 1; 13)

Er handelt, wie es ihm geheißen war, lässt sein Hab und Gut und seine Heimat zurück, gibt seine ganze Existenz auf und flieht aus Liebe zu Gott und dem Kind Jesu nach Ägypten.

Ein einfacher Arbeiter war dieser Josef, der seine eigenen Bedürfnisse nach dem Willen Gottes stellte, immer ungewiss, was ihn erwarten wird. Es war blindes Vertrauen und tiefe Demut seinem liebenden Herrn gegenüber.
Auch wenn man in der Bibel an keiner Stelle ein gesprochenes Wort von ihm liest, so lernt man doch so viel aus Josefs Handeln. Selbst sein Auftreten in der Bibel spiegelt sein Wesen wider - still, immer im Hintergrund, um kein Aufsehen zu erregen, demütig, bescheiden, fürsorglich und uneigennützig. Auch wenn Josef augenscheinlich eine kleine Rolle übernahm, so erfüllte er in Wahrheit eine große, von Gott aufgetragene Pflicht - den Schutz der beiden heiligsten Schätze unseres Herren, der Jungfrau Maria und Seinen Sohn Jesus Christus, Ihm sein Leben zu opfern und somit Anteil am Erlösungsauftrag zu haben.

"Ich möchte jedermann zureden, Josef, diesen glorreichen Heiligen zu verehren, weil ich aus reicher Erfahrung weiß, wie viele Gnaden er bei Gott erlangt. Niemals habe ich jemanden kennen gelernt, der eine wahre Andacht zu ihm trug und durch besondere Übungen ihm diente, an dem ich nicht auch einen größeren Fortschritt in der Tugend wahrgenommen hätte; denn der heilige Josef fördert die Seelen, die sich ihm anempfehlen, gar sehr..."
(Teresa von Avila 1515-1582)

1870 erklärte Papst Puis IX. Josef zum Schutzpatron der katholischen Kirche.


 

Maite über den Valentinstag

Der Valentinstag ist ein Tag, den ich besonders liebe, denn ich bin eine Frau wie alle anderen, was bedeutet, ich finde es schön Blumen und Aufmerksamkeiten von der Person zu bekommen, die ich am meisten liebe - mein Ehemann roseFlorent.
Allerdings ist der Valentinstag nicht nur für die romantische Liebe bestimmt. An diesem Tag kann ich mich daran erinnern, andere nicht nur mit Worten, sondern auch mit Gesten zu lieben, und damit meine ich jeden. Wir können kleine Blumen an unsere Freunde verschenken oder einfach nur sagen „Danke dafür, dass du bist, wer du bist."
Auch ist es wichtig zu wissen, dass dieser Tag einen Patronheiligen mit einer besonderen Gabe hat, der uns inspirieren kann, besser mit den Menschen, die uns umgeben, umzugehen. Darum könnt ihr im Folgenden etwas über diese außergewöhnliche Person lesen.

 

Ich wünsche Euch einen frohen Valentinstag ; ),

Maite


 

Portrait - St. Valentin

Viele Geschichten ranken sich um den Ursprung des Valentintages. Eine, die sich am hartnäckigsten hält, handelt von dem Bischof Valentin von Terni (Italien), der im 3. Jahrhundert lebte.
Es wird erzählt, er habe Blumen aus dem Klostergarten an Verliebte verschenkt und Ehen, die von ihm geschlossen worden waren,valentine sollen unter einem besonders guten Stern gestanden haben.

Später lebte Valentin als Priester in Rom, das derzeit von Claudius II. regiert wurde. Claudius II. war in viele blutige Kämpfe verwickelt und als er feststellen musste, dass keine Soldaten mehr in sein Heer eintreten wollten, vermutete er, dass die römischen Männer ihre Frauen und Familien nicht verlassen wollten. So annullierte er sämtliche Verlobungen und ließ keine neuen Eheschließungen mehr zu.

Der Priester Valentin konnte dies nicht akzeptieren und traute heimlich christliche Paare und half verfolgten Christen, was zur damaligen Zeit eine Straftat war.
Aus diesem Grunde wurde er verhaftet. Als er daraufhin versuchte, den Imperator zu bekehren, wurde er zum Tode verurteilt und um 270 zunächst gesteinigt und danach enthauptet.
Der Legende nach soll er der Tochter des Kerkermeisters, mit der er oft während seiner Gefangenschaft gesprochen hatte, eine Abschiedsnachricht hinterlassen haben mit der Unterschrift „From your Valentine".

496 wurde der Valentinstag von Papst Gelasius eingeführt.

Der heilige Valentin wird als Märtyrer und Patron der Verliebten verehrt.


 

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